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Nikolaus-Weinwanderung beendet das Themen-Weinwanderjahr des Kur-und Tourismusvereins Bad Mergentheim

Bad Mergentheim. Mit der traditionellen Nikolaus-Weinwanderung von Bad Mergentheim nach Markelsheim, schloss der Kur-und Tourismusverein Bad Mergentheim(KTV) wiederum ein erfolgreiches Themen-Weinwanderjahr ab.
24 Teilnehmer erlebteneinen interessanten Nachmittag bei Sekt, Wein und Weihnachtsgebäck. Nach einer kurzen Rast in Igersheim, wurden die Teilnehmer vom Nikolaus –Heinz Bauer –in der Weingärtnergenossenschaft Markelsheim begrüßt.
Vereinsvorsitzender André Kurtze kredenzte eine Vierer-Weinprobe. Einige Wanderteilnehmer erfreuten die Gäste mit lustigen aber auch besinnlichen Weihnachts-Geschichten und -Gedichten.
2017 wurden insgesamt acht Themen-Weinwanderungen durchgeführt. Im Schnitt nahmen 25 Personen an den Veranstaltungen teil. Geführt wurden die Gruppen von Lydia Lauer, die ihr profundes Geschichtswissen an die Teilnehmer weitergab.
Nach nunmehr neun Jahren haben sich diese besonderen Wanderungen etabliert und sind ein fester Bestandteil des Kur -und Tourismusvereins geworden.
Vereinsvorsitzender André Kurtze konnte den Wander -und Weinfreunden den brandneuen Flyer für die Weinwandersaison 2018 übergeben.
Termine 2018:
9. Januar „Glühwein-Wanderung“, 8. Mai „Jungwein-Wanderung“, 12. Juni„Weinblüten-Wanderung“, 10. Juli „Sommerwein-Wanderung“, 7. August „Spritzige Weinwanderung“,
18. September „Federweißer-Wanderung“, 9. Oktober „Rotwein-Wanderung“ und 4. Dezember „Nikolaus-Weinwanderung“.
Die Flyer liegen ab sofort aus und können u.a. in der Tourist-Information Bad Mergentheim, Weingärtnergenossenschaft Markelsheim und vielen anderen Stellen abgeholt werden. KTV

„Große Unbekannte der Stadtgeschichte“Kur- und Tourismusverein stiftet Infotafel zur Ketterburg

Für den Historiker und Schriftsteller Dr. Carlheinz Gräter ist sie „die große Unbekannte der Stadtgeschichte“: Die Ketterburg. Über das einstige, legendenumwobene Bauwerk ist in den vergangenen Jahrhunderten mehr als Gras gewachsen. Wanderer, Nordic-Walker oder Spaziergänger, die im Ketterwald am „Ketterburgplatz“ oberhalb Bad Mergentheim vorbeikommen, können kaum erahnen, dass hier einmal ein zwar nicht gerade mächtiges Gemäuer, aber immerhin eine Burg existierte. Ein Teil des Burggrabens hat die Zeit überdauert. Überbleibsel der Fundamente eines Bergfrieds und eines Torturms sind noch da, ruhen aber unter der Erde.
Laut Dr. Gräter wurde die Burg um die Mitte des 13. Jahrhunderts vom Deutschen Orden errichtet und vermutlich während des 15. Jahrhunderts bereits wieder zerstört. Ab 1730 wurden die „Mauern am alten Schloß im Köterwald" dann für den Neubau der Schlosskirche, später auch noch für den Wiederaufbau Löffelstelzens verwendet, das 1787 und 1791 zwei Großbrände erlebt hatte.
Der Historiker regte beim Kur- und Tourismusverein (KTV) Bad Mergentheim an, eine Informationstafel am Ketterburgplatz aufzustellen, um wieder an das einstige Bauwerk hoch über der Stadt zu erinnern. Vereinsvorsitzender André Kurtze nahm sich dieser Initiative an, suchte und fand hilfreiche Unterstützung. Aus dem Deutschordensmuseum gab es wertvolle Hinweise des früheren Museumspflegers Dr. Fritz Ulshöfer, von Museumsdirektorin Maike Trentin-Meyer und vom Fotografen Holger Schmitt. Dieser hatte den alten Plan von Oberamts-Geometer Elwert abgelichtet, welcher wiederum als Vorlage für die Informationstafel diente. Stefan Trinkl (Agentur Fischer&Friends) konnte für deren Umsetzung gewonnen werden, Grafikdesignerin Sabine Krzonzalla gestaltete die Tafel. Die Herstellung eines passenden Rahmens sagte Marcus Rügamer vom Wildpark zu, Jonas Dastig baute das hölzerne Gestell.
Die Informationstafel wurde jetzt vom KTV offiziell übergeben. Dabei dankte Vorsitzender André Kurtze allen genannten Beteiligten, ebenso Revierförster Klemens Aubele für unbürokratische Hilfe, Verkehrsdirektor Kersten Hahn für die Unterstützung der Stadt sowie der Geschäftsführerin des KTV, Maria Günter, die maßgeblichen Anteil an der Verwirklichung des Projekts hatte.
Verkehrsdirektor Hahn würdigte, dass der KTV durch sein Geschenk „Geschichte erlebbar“ mache.
tom

Bild: Thomas Weller


BU: Übergabe der Informationstafel am Ketterburgplatz: Im Bild von links Jonas Dastig (Wildpark), Revierförster Klemens Aubele, KTV-Vorsitzender André Kurtze, Dr. Carlheinz Gräter, Dr. Fritz Ulshöfer, Maria Günter und Verkehrsdirektor Kersten Hahn.

Authentische Uniform für den württembergischen Postillon

Die Zeiten, in denen Wolfgang Tremmel als königlich-württembergischer Postillon eine blaurote fürstlich-hessische Uniform tragen musste, sind vorbei. Der Kur- und Tourismusverein (KTV) und die Stadt Bad Mergentheim haben jetzt zwei historisch authentische Gewänder von Susanne Lautensack in Elpersheim schneidern lassen. Die Vorlage für die Jacke in den Landesfarben schwarz-gelb und die Weste in leuchtend-kontrastierendem Rot kam vom Stadtarchiv, das bei seinen Recherchen auf ein koloriertes Originalfoto aus der Zeit um 1875 stieß. Aus diesem Jahr stammt die historische Postkutsche, die oft bei festlichen Anlässen zu bewundern ist. Vor dem Kauf durch die Stadt war das Gefährt in Darmstadt stationiert und die hessischen Uniformen gehörten zum Gesamtpaket – ebenso wie die Information, dass schon Queen Elizabeth in ihr mitgefahren sein soll. Wenn dies auch nicht hundertprozentig belegt ist, königlich sind auf jeden Fall die neuen Uniformen, die jetzt an Wolfgang Tremmel von Verkehrsdirektor Kersten Hahn sowie die Geschäftsführerin und den Vorsitzenden des KTV, Maria Günter und André Kurtze, übergeben wurden. tom

Bild: Thomas Weller


Blumenschmuckwettbewerb 2017

Trotz Einbruch bei den Teilnehmerzahlen geben Initiatoren nicht auf Sieger des Blumenschmuckwettbewerbs ausgezeichnet BAD MERGENTHEIM. Die schönsten Grün- und Blüten-Arrangements sind beim Bad Mergentheimer Blumenschmuckwettbewerb ausgezeichnet worden.
Wenn an einem trüben Novemberabend bunt leuchtende Gärten im Deutschordensschloss an die Wand projiziert werden und der Liedermacher Ralf Glenk dazu beschwingt von Blüten und Blättern singt, dann steht die jährliche Ehrung der besten „Schmücker“ Bad Mergentheims an. Denn beim traditionellen Blumenschmuckwettbewerb von Stadt, Kur- und Tourismusverein (KTV) sowie der BAGeno Raiffeisen eG werden diejenigen ausgezeichnet, die durch besonders schöne Bepflanzungen Touristen wie Einheimischen eine große Freude machen.
Von einem „echten Schatz“ sprach denn auch Bürgermeisterstellvertreter Andreas Lehr zum Auftakt des Abends. „Damit es schmuck aussieht, kommt es darauf an, gemeinsam am Stadtbild mitzuwirken – in der Kernstadt und in den Ortsteilen.“ Das sei nicht nur eine gute Sache für das Gemeinwohl, sondern auch ein Beitrag dazu, „dass Bad Mergentheim blüht und gedeiht“.
Gemeinsam mit dem KTV-Vorsitzenden André Kurtze bedankte sich Andreas Lehr beim Hauptsponsor BAGENO, bei der Kurverwaltung als Unterstützerin sowie bei den fast 30 ehrenamtlichen Gutachtern, die in sieben Bezirken die Teilnehmergärten bewertet hatten. André Kurtze hatte allerdings auch die betrübliche Nachricht mitgebracht, dass die Zahl Teilnehmer auf 38 abgesackt ist und damit nur noch bei etwa einem Viertel von dem liegt, was der Wettbewerb in seinen besten Zeiten an Resonanz erzielt hat.
Aufgeben wolle er aber nicht, erklärte der KTV-Vorsitzende. Denn zum einen sei das erfolgreiche Vorjahr 2016 mit fast doppelt so vielen Teilnehmern ein ermutigendes Signal gewesen. Und zum anderen sehe der Verein in Kernstadt und Ortsteilen nach wie vor großes Potenzial. „Wir sind so eine schöne Stadt!“, rief André Kurtze in den Saal und warb dafür, in der neuen Runde 2018 kräftig die Werbetrommel für die Aktion zu rühren – etwa indem man Nachbarn und Freunde anspreche. „Wir versuchen es weiter“, versprach er.
André Kurtze wie auch Andreas Lehr wiesen darauf hin, dass die Stadt derzeit eine Landesgartenschau-Bewerbung vorbereitet. Das sei doch eine echte Motivation. Gemeinsam mit Andreas Huck von der BAGENO ehrten sie alle Teilnehmer – und überreichten neben Urkunden auch Wertgutscheine und Geschenke für die Erst- bis Drittplatzierten in allen Bezirken.
Die Erstplatzierten sind Lothar Maier, Rita Koch, Edeltraud Schlenk, Regina Schiller, Dieter Krauss, Karl und Roswitha Götz, Maria Stütz sowie Magda und Theo Sazinger. Zweite Plätze gingen an Jürgen Zeitler, Thomas Stussnat, Hermann Zuber, Erna Herz, Familie Schuch, Ilse Breidenbach und Karin Imhof. Dritte Plätze haben erreicht: Friedrich Dörner, Klara Köber, Ornela Mrkonjic, Helga Lingner und Uwe Beißner, Marliese Fischer, Birgit Bender, Maria Peppel und Hilde Wittmann.
Traditionell bedankte sich die Stadt bei der Feierstunde im Roten Saal auch sehr herzlich bei der Gruppe „Auskunft vom Bürger“ für deren ehrenamtlichen und zeitaufwändigen Einsatz im Kulturforum. stv
BILDUNTERZEILE: Bürgermeisterstellvertreter Andreas Lehr und KTV-Vorsitzender André Kurtze (Mitte) ehrten gemeinsam mit der stellvertretenden Tourismus-Amtsleiterin der Stadt, Nadine Schuster (rechts), die Erst- bis Drittplatzierten der Bezirke.

Text/Bild: Stadt Bad Mergentheim


Rotweinwanderung am 10. Oktober 2017
In der kühleren und kalten Jahreszeit wird gerne Rotwein verkostet. Der “Rote” bereitet dem Menschen ein Wohlgefühl und durchwärmt seinen Körper. 24 Weinliebhaber machten sich am 10. Oktober auf, um von Bad Mergentheim nach Markelsheim zu wandern und 4 verschiedene Rotweine der Weingärtnergenossenschaft Markelsheim zu probieren. Auf halber Strecke - in Igersheim - wurde ein kurzer Stopp eingelegt und den Gästen ein wärmendes Schnäpschen und etwas Gebäck gereicht.
Bei der anschließenden Weinprobe in der Weingärtnergenossenschaft Markelsheim wurden folgende Rotweine durch Vereinsvorsitzenden André Kurtze kredenzt: 2015 Weikersheimer Tauberberg, Tauberschwarz QbA halbtrocken, 2015 Markelsheimer Tauberberg, Schwarzriesling QbA halbtrocken, 2016 Markelsheimer Tauberberg, Spätburgunder QbA trocken und ein 2014 Laudenbacher Schafsteige, Zweigelt QbA trocken.
Nach einem launigen Nachmittag mit verschiedenen Beiträgen der Wein-Wanderführerin Lydia Lauer, fuhren die Teilnehmer mit dem Bus nach Bad Mergentheim zurück. Im November wird keine Weinwanderung durchgeführt. Als nächstes steht die Nikolaus-Weinwanderung am Dienstag, den 5. Dezember 2017, an. Beginn der Wanderung wie üblich um 13:30 Uhr vor dem Alten Rathaus Bad Mergentheim.

Text: KTV


Federweißer-Wanderung am 19.09.2017
So kühl es auch war und so wolkenverhangen sich der Nachmittag zeigte, die 40 Weinwanderinnen und –wanderer ließen sich von dem durchwachsenen Wetter nicht beeindrucken. Bei auch noch einsetzendem leichten Nieselregen führte die Wanderung über den Spessartblick und den Roggenberg zum Rastplatz am Weinlehrpfad Markelsheim. KTV Vereinsvorsitzender André Kurtze begrüßt die fröhliche Wandergruppe mit Federweißer und Zwiebelkuchen. Bei frischen Temperaturen war der Zwiebelkuchen ein regelrechter Aufwärmer. Nach halbstündiger Rast und frisch gestärkt ging es bergab in die Weingärtnergenossenschaft nach Markelsheim. Hier erwartete die Weinliebhaber eine 4er-Weinprobe. Kredenzt wurden ein 2016 Markelsheimer Tauberberg, Müller-Thurgau Kabinett trocken, ein 2016 Markelsheimer Probstberg, Riesling Kabinett, ein Markelsheimer Tauberberg, Schiller QbA und zum Abschluss ein 2016 Markelsheimer Tauberberg, Trollinger-Lemberger QbA. Nachdem sich am Spätnachmittag die Sonne zeigte und den Probiersaal der Weingärtnergenossenschaft in spätsommerliches Licht tauchte, war die weinselige Stimmung kaum mehr zu toppen. Erwartungsvoll schaut man schon auf die nächste Wanderung, die am 10. Oktober stattfinden und sich ausschließlich mit Rotweinen befassen wird.

Text/Bild: KTV



Spritzige Weinwanderung am 08.08.2017
Ein Höhepunkt der KTV Themen-Weinwanderungen war die "Spritzige Weinwanderung" am Dienstag, den 08.08.2017.
23 Teilnehmer hatten sich zu diesem Ereignis eingefunden, um von Bad Mergentheim in den Weinort Markelsheim zu wandern. Die obligatorische Rast fand wiederum in Igersheim statt. Die Teilnehmer erhielten ein Gläschen Secco weiß und Knabbereien.
In der Weingärtnergenossenschaft Markelsheim wurden den Weinliebhabern edle Tropfen kredenzt.
Beginnend mit Secco rosé, gefolgt von einem Kerner Sekt trocken, einen Reisling brut und als Höhepunkt ein Pinot blanc de blanc, brut nature, nach der traditionellen Gärmethode hergestellt.
Vereinsvorsitzender André Kurtze erläuterte den Gästen alles Wissenswerte über Sekt und Champagner. Angesprochen wurden die verschiedenen Gärverfahren und der Unterschied zwischen Perl- und Schaumwein.
Interessant die Geschichte des Champagners. Genannt wurde Pierre Pérignon, genannt Dom Pérignon, das Kloster Hautvillers bei Épernay, Marquis de Saint Evremond, der den Champagner nach England brachte u.v.m. Hoch interessant die Geschichte, wie es zur Sektherstellung in Deutschland und den Namen kam. Hier nannte Kurtze den Berliner Schauspieler Ludwig Devrient, der 1825 mit einem Zitat aus Shakespeares Heinrich IV dazu beitrug, dass der Name Sekt bis heute in Deutschland ein Begriff ist. Die zweistündige "schäumende" Probe verging wie im Flug.

Text/Bild: KTV


KTV-Jahresausflug 2017 führte in die Pfalz
Der diesjährige Vereinsausflug des Kur- und Tourismusvereins Bad Mergentheim führte 39 Teilnehmer am 22. und 23. Juli nach Bad Bergzabern in der Pfalz. Unterwegs gab der Vorsitzende André Kurtze den Reisenden Informationen über die Pfalz, den Pfälzer Wald, das Hambacher Schloss, den Trifels in Annweiler und das Schloss Villa Ludwigshöhe in Edenkoben.
Der erste Programmpunkt im umfangreichen Gesamtprogramm, war der Besuch der Edith-Stein-Fachklinik für Orthopädie, Neurologie und Geriatrie in Bad Bergzabern. Den Gästen wurden, bei einem kleinen Imbiss, die Indikationen der Klink erläutert. Bei einem Rundgang durch das Klinikgebäude konnten sich die Teilnehmer einen Überblick über die medizinischen Einrichtungen des Hauses verschaffen.
Anschließend ging es mit dem Bus nach Edenkoben zur Ludwigshöhe. Weit sichtbar das imposante Bauwerk am Rand des Pfälzer Waldes. Der bayerische König Ludwig I., der Italien innig liebte, ließ sich in der Pfalz ein Domizil nach italienischem Vorbild erbauen. Der Baubeginn fand 1846 statt. Die Taubertäler fühlten sich angesichts des vierflügeligen Hauptgebäudes mit seiner auf Säulen ruhenden doppelstöckigen Loggia in die Toscana oder nach Rom versetzt. Spektakulär der Ausblick in die Rheinebene. Vom Schloss Villa Ludwigshöhe aus konnte man Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und den nördlichen Schwarzwald sehen. Das schöne Wetter und die weitläufigen Weinanbauflächen trugen zusätzlich dazu bei, dass toscanisches Feeling aufkam. Am Abend rundete eine 4er-Weinprobe im Weingut Stadler, Dierbach, das Tagesprogramm ab. Bei einem zünftigen Vesper und fachkundiger Vorstellung der ausgezeichneten Weine, wurde der Tag weinfröhlich beendet. Am Sonntag erhielten die Reiseteilnehmer eine interessante Stadtführung durch Bad Bergzabern. Die beiden Gästeführer verstanden es gekonnt mit launigen Worten die geschichtsträchtige Stadt zu repräsentieren. Dann hieß es Abschied nehmen. Ein Stopp wurde noch in Speyer eingelegt. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Speyerer Doms. Der Abschluss des KTV-Jahresausflugs fand in Bitzfeld im Gasthof/Restaurant "Rose" statt. Nach einem opulenten Mahl, dankte Vereinsvorsitzender André Kurtze der Vereinsgeschäftsführerin Maria Günter für die exzellente Ausarbeitung der Reise.

Text/Bild: KTV


Sommerwein-Wanderung am 11. Juni 2017
Bei nicht gerade sommerlichen Temperaturen, dafür aber sehr dämpfig, machten sich 25 Weininteressierte auf, um von Bad Mergentheim in den Weinort Markelsheim zu wandern.
Wanderführerin Lydia Lauer begleitete die Teilnehmer durch den Schloss- und Kurpark – über Igersheim – nach Markelsheim.
Bei einer kurzen Pause in Igersheim konnten sich die Teilnehmer mit Secco weiß und rosé erfrischen. In der Weingärtnergenossenschaft Markelsheim stellte Vereinsvorsitzender André Kurtze, bei einer 4er-Probe, einen Riesling, einen Silvaner, einen Schiller und einen Malie rot vor.
Diese sehr unterschiedlichen Weine regten die Weinkenner zu interessanten Diskussionen an.

Text/Bild: KTV


Blumenschmuck-Wettbewerb 2017
Der Blumenschmuck-Wettbewerb 2017 geht in eine neue Runde. Am 19. Juni 2017 trafen sich die ehrenamtlichen Gutachter zu ihrer jährlichen Einsatzbesprechung. Verkehrsdirektor Kersten Hahn, Heike Walter und der Vorsitzende des Kur- und Tourismusvereins, André Kurtze, erläuterten die Aufteilung der zu bewertenden Bezirke in der Kernstadt und den Stadtteilen. Leider ist in diesem Jahr das Teilnehmer-Interesse mehr als dürftig. Gab des 2016 noch 71 Teilnehmer, sind es dieses Jahr lediglich 35. Warum das Interesse derart nachgelassen hat, muss intern analysiert werden. In den vergangenen Jahren haben die Stadtverwaltung und der Kur- und Tourismusverein viele Anstrengungen unternommen, um den Wettbewerb noch attraktiver zu gestalten. Die Preise wurden geändert und weitere Anreize geschaffen. Leider erfolglos. An der Werbung kann es nicht liegen, denn diese war ausgesprochen intensiv.

Text/Bild: KTV


Weinblüten-Wanderung am 13. Juni 2017
Bei sommerlichen Temperaturen führte die Weinblüten-Wanderung von Bad Mergentheim über den Roggenberg nach Markelsheim. Der Vorsitzende des Kur- und Tourismusvereins Bad Mergentheim, André Kurtze, konnte 24 Gäste begrüßen. Im Aussichtspavillon, hoch über Markelsheim, wurden die Wanderer mit Secco begrüßt. Der Vorsitzende erklärte anhand von Weinrispen das Blütestadium des Weins. Nach einer halbstündigen Rast ging es bergab in die Weingärtnergenossenschaft Markelsheim.
Die Weinliebhaber erwartete eine 4er-Weinprobe. Diesmal hatte sich der Vorsitzende eine Besonderheit einfallen lassen. Es wurde eine Vergleichsprobe kredenzt. So konnten die Gäste einen Kerner Kabinett trocken, Kerner Kabinett lieblich und eine Kerner Spätlese, vergleichen. Kaum zu glauben, dass es sich um ein und dieselbe Rebsorte handelte. Der Geschmacksunterschied war verblüffend. Beim vierten Wein handelte es sich um einen Rotwein, einen Markelsheimer Trollinger QbA halbtrocken. Probensprecher Kurtze hatte bewusst den Trollinger ausgesucht, da auch der Kerner mit dem Trollinger "verbandelt" ist; nämlich die Kreuzung aus Trollinger x Riesling.
In hervorragender Stimmung wurden die Teilnehmer nach der Weinprobe mit dem Bus zurück nach Bad Mergentheim gebracht.


12.05.2017 - Seit Jahrzehnten Tradition: Blumenmarkt des Kur- und Tourismusvereins
Spätestens wenn sich am kommenden Montag die Eisheiligen mit der kalten Sophie verabschieden und kein Frost mehr droht, ist es Zeit, Fensterbänke, Balkon und Terrasse wieder mit blühenden Pflanzen zu bestücken. Passend dazu fand am Freitag, wie seit vielen Jahrzehnten schon, der jährliche Blumenmarkt des Kur- und Tourismusvereins Bad Mergentheim während des Grünen Marktes am Milchlingsbrunnen statt. Wer bunte Frühlingsboten der Gärtnereien Rein und Gutschick erstand, erhielt vom Verein kostenlos Blumenerde zum Einpflanzen dazu, wie hier Theresia Osthof. Marita Rein füllte ihr das humusreiche Substrat direkt in die mitgebrachte Tasche. Erfreut über die blumige Aktion des KTV zeigte sich auch die Leiterin der Tourist Information, Nadine Schuster (2.v.l.), im Beisein der KTV-Vertreter (v.l.), Geschäftsführerin Maria Günter, Karin Meyer und Vorsitzender André Kurtze. In diesem Zusammenhang erinnerte Maria Günter dran, dass Anmeldekarten für den Blumenschmuckwettbewerb in der Tourist-Info und auf den Rathäusern der Großen Kreisstadt bereitliegen.
Bild: Thomas Weller


09.05.2017 - Jungwein-Wanderung
BAD MERGENTHEIM. Nach langer Winterpause war es endlich wieder soweit, die Themen-Weinwanderungen des Kur- und Tourismusvereins Bad Mergentheim für das Jahr 2017 fortzusetzen. Die “Jungwein-Wanderung” führte 23 Weininteressierte nach Markelsheim in die dortige Weingärtnergenossenschaft. Unterwegs wurde wie üblich ein kurzer Stopp in Igersheim eingelegt. Die Wanderer erhielten eine kleine Stärkung in Form von Secco weiß und rosé sowie Gebäck. In der Weingärtnergenossenschaft erwartete die Teilnehmer eine 4-er Weinprobe. Interessant war die Verkostung eines Sauvignon Blanc, der erstmals die Weinprobe bereicherte. Weiter standen Weißburgunder, Schwarzriesling Weißherst und ein Dornfelder zur Probe an (siehe Tischvorlage). Gegen 17:30 Uhr ging es leicht beschwingt mit dem Bus zurück nach Bad Mergentheim.
Text und Bild: KTV


05.05.2017 - Bad Mergentheim versammelt sich hinter einem gemeinsamen Markensiegel
BAD MERGENTHEIM. Ein neues Markensiegel schafft erstmals eine Verbindung zwischen allen Akteuren der Stadt und verdeutlicht, wofür Bad Mergentheim steht: Lebensfreude. Die Kurstadt im Taubertal gehört zu den Top 10 der Tourismusdestinationen in Baden-Württemberg, hat die Zahl der Übernachtungen auf rund 714.000 gesteigert und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Damit ist Bad Mergentheim längst auch eine Marke – und deren Kern und zentrale Botschaft lässt sich auf „Lebensfreude“ verdichten. Das ist das Ergebnis eines Markenprozesses mit vielen Analysen und Befragungen. Dieser Weg wurde vom Werbe-jour-fixe in enger Abstimmung mit den Leistungsträgern beschritten. Meilensteine dabei waren unter anderem die Entwicklung eines touristischen Leitbildes und der Markenfilm, der in den sozialen Netzwerken große Begeisterung entfacht hat. Jetzt haben alle Beteiligten das neue Markensiegel für Bad Mergentheim präsentiert.
Es zeigt als zentrales Bad-Mergentheim-Merkmal eine Quelle, die – so das Konzept dahinter – mit ihrer fröhlich-bunten Gestaltung nicht nur Lebensfreude zum Ausdruck bringt, sondern auch jene Vielfalt an reizvollen Angeboten, die die Stadt ausmachen. Der Text bringt dann noch einmal die Markenbotschaft auf den Punkt: Bad Mergentheim ist Lebensfreude.
Für Oberbürgermeister Udo Glatthaar ist das neue Siegel ein wichtiger Schritt für eine nachhaltig positive Außendarstellung der Stadt: „Erstmals zeigen hier Institutionen, private Leistungsträger und ehrenamtliche Initiativen von Tourismus bis Stadtmarketing gemeinsam Flagge – das ist ein starkes Signal, für das ich mich bei allen Beteiligten sehr herzlich bedanke. Denn nun muss es darum gehen, möglichst alle verfügbaren Kommunikationsmittel zu nutzen, um unsere Botschaft herauszustellen.“ Dabei erinnert der OB daran, dass sich Bad Mergentheim ambitionierte Ziele gesetzt habe und für Gäste, Einwohner und Investoren noch attraktiver werden wolle. Bereits in die Entwicklung des Siegels haben sich im Vorfeld über 30 Freizeiteinrichtungen, Hotels, Gaststätten, Weingüter und Kliniken aktiv mit eingebracht. Denn jede Einrichtung in Bad Mergentheim ist nun eingeladen, das Markensiegel zu verwenden – mit einem formalen Zertifizierungsprozess hat das ganze Projekt bewusst nichts zu tun. Es soll auch keine bestehenden Logos ersetzen, sondern fügt sich als Qualitätssiegel in vorhandene Layouts von Werbemitteln, Informationsmaterialien oder Internetauftritten ein.
Verkehrsdirektor Kersten Hahn erinnert daran, dass hier auch die Erfahrung aus zehn Jahren gemeinsamer Arbeit eingeflossen ist. „Wir haben in der Stadt und gemeinsam mit unseren Gästen überlegt, wofür Bad Mergentheim steht. Und wir haben in diversen Workshops mit im Gästekontakt stehenden Menschen daran gefeilt, die Lebensfreude, die sich dabei als Markenkern herauskristallisiert hat, für unsere Besucher noch stärker erlebbar zu machen.“ Da über den Werbe-jour-fixe verschiedene Partner das Markensiegel gemeinsam entwickelt haben, wollen diese nun auch mit gutem Beispiel vorangehen und es nach und nach in ihre Werbemittel einbauen. „Das trägt mittel- und langfristig dazu bei, dass die Gesundheits- und Urlaubsstadt auch untrennbar mit Lebensfreude verknüpft wird“, freut sich Kurdirektorin Katrin Löbbecke. Sie verweist darauf, dass auch eine von der Kurverwaltung beauftragte Agentur für Destinationsentwicklung in ihrer Analyse der Stärken und Schwächen Bad Mergentheims den Markenprozess als gute Grundlage für eine weitere erfolgreiche Positionierung der Stadt gelobt habe. Maike Trentin-Meyer, Direktorin des Deutschordensmuseums und ebenfalls Teil des Werbe-Teams, betont die Chancen für einzelne Einrichtungen: „Das große Kultur- und Erlebnisangebot macht einen Aufenthalt in Bad Mergentheim so reizvoll – und wenn wir gemeinsam diese Stärke herausarbeiten, die Gästezahlen weiter steigern und neue Zielgruppen erschließen, kommt das am Ende auch uns allen zugute.“ Nicht zuletzt deshalb hat der Werbe-jour-fixe seine Präsentation des Markensiegels unter das Motto gestellt: „Lebensfreude wächst, wenn man sie teilt.“ Schon in den nächsten Tagen wird das neue Markensiegel – entworfen von der Agentur Fischer & Friends – an einigen Stellen zu entdecken sein.
Einrichtungen, Gastgeber und Geschäfte aus dem Stadtgebiet, die gerne mitmachen und das Markensiegel verwenden wollen, finden alle Materialien und Informationen als Download im Internet unter www.bad-mergentheim.de/de/presse. Zudem haben die meisten von ihnen bereits ein Informationspaket erhalten. stv

INFO: Werbe-jour-fixe Bad Mergentheim Das Gremium, das an der Gesamt-Vermarktung der Destination arbeitet, setzt sich aus Vertretern der Stadt, der Kurverwaltung, des Deutschordensmuseums, des Kur- und Tourismusvereins, der Solymar Therme, der Dualen Hochschule sowie den Agenturen Rombach & Jacobi und Fischer & Friends zusammen. stv

Text & Foto: Stadt Bad Mergentheim


13.04.2017 - Osterschmuck für Brunnen in der Stadt
Österlich geschmückt hat der Bad Mergentheimer Kur- und Tourismusverein (KTV) die drei Brunnen in der Innenstadt. Der Marienbrunnen am Hans-Heinrich-Ehrler-Platz, der Milchlingsbrunnen auf dem Marktplatz und der Kiliansbrunnen am Gänsmarkt erhielten Arrangements aus Frühlingsblumen, frischem Grün und bunten Ostereiern. Wie Vorsitzender André Kurtze und Geschäftsführerin Maria Günter (Bild) betonten, will der KTV ab dem kommendem Jahr den Kiliansbrunnen zu Ostern wieder in vollem Schmuck erstrahlen lassen – ein Bild, an das sich viele noch erinnern können.

Quelle, Text und Bild Thomas Weller


Zum 70. Geburtstag von André Kurtze
„Tourismus ist wie ein Virus“, sagt André Kurtze. Wie gutartig dieser Infekt ist, wird deutlich, wenn man den jugendlichen Vorsitzenden des Bad Mergentheimer Kur- und Tourismusvereins vor sich hat. Am Ostersonntag feiert er seinen sage und schreibe 70. Geburtstag.

Am 16. April 1947 in Bad Mergentheim geboren, verbrachte André Kurtze die Jugend- und Schulzeit in seiner Geburtsstadt. Nach vier Jahren im Flugsicherungsdienst der Bundesluftwaffe übernahm er 1971 das neu geschaffene Amt für Fremdenverkehr im damaligen Landratsamt Mergentheim, das auch Gesellschafter des Flugplatzes Niederstetten war. Nach Fertigstellung des zivil-technischen Bereichs des Flugplatzes verzichtete Kurtze allerdings auf den vorgesehenen Posten des Flugleiters und verschrieb sich ganz dem Tourismus.
Die Kreisreform führte ihn 1973 zum Landratsamt in Tauberbischofsheim. Von 1981 bis 1989 war er Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft - heute Touristikverband – „Liebliches Taubertal“ sowie Geschäftsführer des Umschulungs- und Fortbildungszentrums Niederstetten.
Ab 1990 begannen seine, wie er sie liebevoll nennt, „Wanderjahre“: Verkehrs-und Kuramtsleiter in Bad Ditzenbach/Schwäbische Alb, Verkaufs- und Marketingleiter bei Radio TON, ab 1993 Verkehrsdirektor der Stadt Cochem/Mosel. Schließlich führte ihn sein Weg in den hohen Norden. 1999 trat er seinen Dienst als Kurdirektor auf der Nordseeinsel Spiekeroog im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer an.
Zurückgekehrt nach Bad Mergentheim, widmete er sich fortan verstärkt dem Taubertäler Wein. Bis 2008 war er Weinrepräsentant der Winzergenossenschaft Beckstein. Die WG vertrat er auf Touristikmessen und -ausstellungen.
Der Tourismus und der Taubertäler Wein sind nach wie vor eine seiner Herzensangelegenheiten. Auch heute führt er noch gelegentlich Weinproben durch. Seit 2009 begleitet er die von ihm ins Leben gerufenen Themen-Weinwanderungen des Kur- und Tourismusvereins von Bad Mergentheim nach Markelsheim und bringt den Wander- und Weinbegeisterten den Taubertäler Wein näher. Seit 2009 ist Kurtze Vorsitzender des Kur- und Tourismusvereins Bad Mergentheim. Der Tourismus ist für ihn „wie ein Virus. Wer einmal von ihm befallen ist, kommt nie wieder von ihm los.“

Seit 2010 befindet sich Kurtze im Ruhestand, wobei der Tourismus nach wie vor sein Lebensinhalt ist: „Die Füße hochzulegen ist nicht mein Ding. Als Ruheständler braucht man sinnvolle Aufgaben.“ So gehört er als Vorsitzender des Kur- und Tourismusvereins u.a. dem Jour fixe an, jener städtischen Institution, die die Weichen für den Tourismus in Bad Mergentheim und seinen Stadtteilen stellt.
Zudem ist er eine bekennende Leseratte: "Ich brauche das Buch, das ich in den Händen halten kann.“ Das Papier müsse man riechen, hören und zwischen den Fingern fühlen. „eBooks oder gar Hörbücher sind für mich undenkbar.“ Neben Lesen, Musik hören und Kochen frönt er nach wie vor der "Boden-Fliegerei". Täglich absolviert er am Flugsimulator seine „Trockenübungen“. Starts und Landungen gehören zum täglichen Ritual. „Das hält geistig fit und fördert die Reaktionsfähigkeit.“
„Wenn es der übervolle Terminkalender eines Rentners erlaubt“, sagt er augenzwinkernd, „fahre ich mit meiner Lebensgefährtin Karin Meyer in den Urlaub, überwiegend an die See.“ Seine maritimen Gene kann er nicht leugnen. Dazu man muss wissen, dass seine Eltern von der Ostseeküste stammen (Libau/Lettland) und seine Vorfahren mit der Christlichen Seefahrt eng verbunden waren.

Quelle, Text und Bild Thomas Weller


07. April 2017 - „Heimattage haben sicher einen Aufschwung für Bad Mergentheim gebracht“
MARKELSHEIM. Auf ein ereignisreiches Jahr hat der Kur- und Tourismusverein (KTV) Bad Mergentheim in seiner Hauptversammlung, diesmal in der Weinstube Lochner in Markelsheim, zurückgeblickt.

Garant für Qualität
Vorsitzender André Kurtze dankte Stadt- und Kurverwaltung für wiederum gute Zusammenarbeit. Dieses Miteinander betonte auch Kurdirektorin Katrin Löbbecke. Es sei Garant für Qualität, die den Gästen geboten werde. Deren Mundpropaganda sei die beste Werbung für die Stadt – und die schlage sich in erneut gestiegenen Übernachtungszahlen nieder.

2016 sei vor allem mit den Heimattagen ein „Super-Jahr“ gewesen, das viel fürs Image gebracht habe. Der Gradierpavillon im Kurpark komme – auch bei Einheimischen – sehr gut an. Im Zuge der Sanierung des Hauses des Kurgastes werde der Kurgastschalter vom Wilhelmsbau dorthin verlegt und heiße jetzt zeitgemäß „Info und Gästeservice“. Dank sagte Löbbecke dem KTV für das Sponsoring des Handlaufs am Zugang zum Japangarten. Heinz Bauer, Vorsitzender des Tourismusvereins Markelsheim, kleidete sein Grußwort in eine kleine Geschichte zum Thema Wein und Alter, bevor André Kurtze seinen Bericht erstattete.

Das ereignisreiche Jahr 2016 sei vor allem geprägt gewesen von den Heimattagen, „die sicher einen Aufschwung für die Stadt gebracht haben.“ Nicht zuletzt mit einem Beitrag von 5000 Euro – „für uns ein großer Brocken“, so Kurtze – sei der KTV involviert gewesen. Rund 200 Personen nahmen an den acht Themenweinwanderungen teil, die heuer im achten Jahr angeboten werden. Dabei sind stets auch Urlauber. Manche, so betonte Gästeführerin Lydia Lauer, legen ihren Aufenthalt speziell auf diese beliebten Termine. Seit Juni 2014 bietet der KTV tägliche Stadtführungen an. Wie dieses Angebot ankommt, zeigt die Steigerung der Teilnehmerzahlen um 4,6 Prozent. 3271 Personen nahmen an den 366 Führungen im vergangenen Jahr teil. In den ersten Monaten des laufenden Jahres nahmen bereits 432 Gäste die Gelegenheit wahr. Weiter gab es verschiedene Sonderführungen und darüber hinaus wurden sechs historische Wachaufzüge vom KTV gesponsert. Seit Jahrzehnten eine Institution ist der Blumenmarkt mit der Ausgabe kostenloser Blumenerde, ebenso fand wieder der Blumenschmuckwettbewerb statt. Auch 2016 sponserte der Verein neben den Heimattagen wieder den städtischen Blumenschmuck, das Stadtfest und das Deutschordensmuseum. Der Jahresausflug nach Eberbach und die Überarbeitung der Homepage waren weitere Punkte, die André Kurtze ansprach. In einem Überblick über Planungen 2017 erwähnte Kurtze Sponsoring, Stadt- und Sonderführungen, Weinwanderungen, Wachaufzüge, den Blumenmarkt am 12. Mai, den Blumenschmuckwettbewerb mit Abschluss im Roten Saal im November und den Zweitagesausflug in die Pfalz am 22./23. Juli. Geplant sei, die Hinweistafeln an historischen Gebäuden zu erneuern und eventuell auch neue hinzuzufügen. Des Osterschmucks am Kiliansbrunnen am Gänsmarkt will sich der KTV ab 2018 annehmen. In diesem Jahr, so Kurtze, werden der Marienbrunnen am Oberen Markt, der Milchlingsbrunnen am Marktplatz und der Kiliansbrunnen vom Verein mit Blumen geschmückt. Gesponsert werde zudem eine Infotafel auf dem Ketterberg, die auf die früher existierende Ketterburg hinweist. Geschäftsführerin Maria Günter erstattete den Kassenbericht, den Kassenprüfer Friedrich Traue als „hervorragend“ bewertete. Da fiel es auch dem Ehrenvorsitzenden Dieter Knörzer nicht schwer, um die Entlastung des gesamten Vorstands zu bitten. Diesem wurde ebenso einmütig zugestimmt wie der Erhöhung des Mitgliedsbeitrags.

Quelle: Thomas Weller / Fränkische Nachrichten 07.04.2017


03. April 2017 - Geländer für den Japan Garten
Am 3. April übergaben der Vorsitzende des Kur- und Tourismusvereins Bad Mergentheim André Kurtze und die Vereinsgeschäftsführerin Maria Günter das vom Verein gestiftete Geländer für den Japan-Garten. Das Bambusgeländer ziert den Aufgang zur Solymar-Therme und den japanischen Garten. In Anwesenheit von Kurdirektorin Katrin Löbbecke und Veranstaltungsleiter Peter Dittgen von der Kurverwaltung, wurde das Treppengeländer der Öffentlichkeit übergeben. Damit ist ein sicherer Zugang zu den Einrichtungen gewährleistet.

Glühwein-Wanderung des Kur- und Tourismusvereins Bad Mergentheim am 10. Januar 2017
Mit der Glühwein-Wanderung wurden die diesjährigen Themenweinwanderungen des Kur- und Tourismusvereins Bad Mergentheim am 10. Januar 2017 eröffnet.
Die beliebte Wanderung führte die 16 Teilnehmer von Bad Mergentheim über Igersheim nach Markelsheim. Auf halber Strecke am Sportplatz Igersheim, erhielten sämtliche Wanderer eine kleine Stärkung, in Form von Knabbereien und geistigen Getränken (Likör und Brände). Bei winterlich kühlen Temperaturen waren die “Kurzen” sehr gefragt. Sie heizten so richtig ein und leicht beschwingt wurde der Rest der Strecke nach Markelsheim locker bewältigt.
In der Weingärtnergenossenschaft Markelsheim erwartete die Teilnehmer eine 3er-Glühweineprobe. Die WG hatte köstliche Glühweine in rot, rosé und weiß kreiert, die einen so richtig “durchglühten”. Anschließend gab es noch eine kleine Weinprobe, die vom Vereinsvorsitzenden André Kurtze offeriert wurde. Gegen 17:30 Uhr brach die Gruppe auf, um den Bus nach Bad Mergentheim zu erwischen.
Nach einer Pause von vier Monaten werden am 9. Mai die Themenwein-Wanderungen, mit der Jungweinwanderung, fortgesetzt.

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